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Mittwoch, 27. Mai 2015
GUTE LUFT MIT RUF LANZ


Die VBZ tragen mit ihrem öffentlichen Verkehrsangebot dazu bei, dass die Lebensqualität in Zürich nicht auf der Strecke bleibt. Diesen Fakt kommuniziert in einer spielerischen Analogie der Werbespot für die VBZ, den Ruf Lanz konzipiert und Manifesto Films in enger Zusammenarbeit mit der Agentur produziert hat. Er ist das aktuelle Herzstück der vielfach preisgekrönten VBZ-Kampagne und kommt im TV und in Kinos sowie auf Ad Screens zum Einsatz.

Verkehrsbetriebe Zürich: Heinz Vögeli (Leiter Unternehmenskommunikation)
Ruf Lanz: Markus Ruf, Danielle Lanz (Creative Direction), Marcel Schläfle (Art Direction), Markus Ruf (Text), Laura Hofer (Grafik), Christian Brütsch (Beratung).
Manifesto Films: Regie: Reto Salimbeni, Jürg Dummermuth. Animation: Jürg Dummermuth, Producer: Shannon Mildon/Charlotte Hottinger, Musik: Fred Herrmann, Hitmill

 

6 Fragen an Jürg Dummermuth, 3D-Artist bei Manifesto

Was war die besondere Herausforderung für dich als Animator beim neuen VBZ Spot?
Die formale Strenge des Konzepts. Oft ist man als Animator versucht Szenen mit Lensflares, Lichtern und anderen Effekten zu ergänzen. Darauf wollten wir aber bei diesem Film verzichten und nur mit den Elementen des Netzplans arbeiten. Jeder Moment im Film musste sich nach den Regeln des Plans richten. So sind zum Beispiel nur 45 Grad Winkel erlaubt und die Linien müssen immer in einem bestimmten Abstand zueinander stehen. Die Lunge trotz dieser Reduktion lebendig zu animieren, war die grösste Herausforderung.

Die Animation verläuft zu beginn 2D und wird erst im Verlaufe der Handlung 3D. Stellt das technisch besonders Anforderungen?
Nicht unbedingt. Die Animation ist eigentlich immer in 3D. Am Anfang passiert einfach alles auf einer Ebene, wodurch die Szene zweidimensional wirkt. Aber es war recht herausfordernd, die vielen Linien unter Kontrolle zu halten. Da musste ich sehr konzentriert arbeiten.

Wie hat sich die Zusammenarbeit mit dem Kunden und der Agentur gestaltet?
Die Zusammenarbeit war sehr gut. Ich war sofort begeistert als mir Reto das Konzept zum ersten Mal zeigte. Wir haben dann ein Storyboard erstellt, um zu zeigen wie man die Idee in eine Animation übersetzen könnte. Wir sind unsüber die Inszenierung schnell einig geworden. Darauf haben wir mit der Umsetzung begonnen und uns regelmässig mit der Agentur zum Austausch getroffen.

Wie lange hat die Arbeit gedauert?
Vom Storyboard bis zur fertigen Animation dauerte das Projekt ca. 6 Wochen.

Ist die Musik aus dem Archiv?
Nein – wir haben sie in Zusammenarbeit mit Fred Hermann von Hitmill speziell komponiert. Reto hatte eine emotionale Musik im Kopf, die in einem spannenden Gegensatz zu der nüchternen Linienanimation steht. Es ging darum, mit der Tonspur zu reflektieren, dass die städtischen Transportmittel wie die Blutbahnen der pulsierenden Stadt sind, in der jeden Tag tausende Menschen ihre eigenen Geschichten und Emotionen erleben.

Fährst du selber mit der VBZ?
Klar. Ich habe schon seit Jahren einen ZVV-NetzPass und fahre jeden Tag mit dem ÖV.





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